“Der geplatzte Prinz” live on stage!

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Liebe Zuhörerinnen,

es ist vollbracht. In den letzten Monaten haben wir den geplatzten Prinzen noch einmal aufgeführt, aber nicht im Radio, sondern live, vor Ort, mit Publikum, in der Rummels Perle, einer kleinen gemütlichen Kneipe in Kreuzberg in Berlin.

Das Prinzip war dasselbe, wie immer: Wir haben dem geneigten Publikum eine Geschichte erzählt. Drei Zuhörer aus dem Publikum haben mitgespielt und versucht das Rätsels Lösung zu finden und dabei jede Menge Abenteuer erlebt.

Publikum in der Rummels PerleFalls Ihr euch fragt, wo die erste Folge ist: Die wurde schon letztes Jahr aufgeführt und ist leider für immer verschollen. Das macht aber nichts, den jede neue Folge ist ein Abenteuer für sich. Wenn ihr also garantiert nichts mehr verpassen wollt:

20. September 20:00 – I: Der geplatzte Prinz & andere Kalamitäten (Verschollen)
04. Februar, 20:00 Uhr – II: Der geplatzte Prinz & der Allerwerteste (Aufzeichnung)
04. März, 20:00 Uhr – III: Der geplatzte Prinz & das Schattenbad (Aufzeichnung)
08. April, 20:00 Uhr – IV: Der geplatzte Prinz & Die Schädelglocke (Aufzeichnung)
20. Mai, 20:00 Uhr – V: Der geplatzte Prinz im Herzen der Finsternis (Aufzeichnung)

Falls ihr noch zögert und euch wirklich nicht sicher seid, ob es lohnt sich diese Kunstwerke der Unterhaltung anzuhören, mag euch dieser kleine Beweis vielleicht von der Großartigkeit unseres Unterfangens überzeugen:

Wir bedanken uns bei allen Mitspielern, Zuhörern und Geld-in-die-Golddose-Werfern und verabschieden uns hiermit in die wohlverdiente Sommerpause. Im Herbst werden wir wieder zurück sein. Wie es weitergeht erfahrt ihr dann hier oder bei Twitter oder Facebook. So oder so:

Wir hören uns!

PS: Falls ihr noch schöne Fotos von den Aufführungen oder Kommentare, Bemerkungen und Verbesserungsvorschläge habt, lasst sie uns gerne zukommen!

Enkis vergessene Kinder – Nachtrag 1

Es klappt nie ganz perfekt, es gibt immer die eine Sache, die man hätte besser machen können oder wollen. Beim gestrigen Radiorollenspiel sind zwei Details schief gegangen. Die erste ist Schuld des Moderators (Jaja, das bin ich), der vergessen hat, den süßesten Sponsor von allen in der Dankesrede im Abspann zu erwähnen: Kuchenkram und –radio, das Backwerkblog der Lilly, das uns für die Crowdfunding-Aktion mehrere Kuchen gesponsert hat. Während ich mit Asche auf dem Haupt auf meinen blanken, blutigen Knien um den Block rutsche um Abbitte zu leisten, geht ihr jetzt bitte alle dahin und backt mindestens einen Kuchen nach, den ihr zur Belohnung auch selber essen dürft. Für ein ordentlich garantiertes Schokoladierungskoma empfehle ich Schokoladige Schokotorte.

Den zweiten Fehler kann ich zum Glück auf die Spieler abwälzen. Es handelt sich um den Charakternamen “Atli Hallgerdsson”, den sich Mr. Stolperstein durch seine Unterstützung erkauft hatte. Es gab im Spiel auch eine entsprechende Rolle, die aber von den Spielern komplett ignoriert wurde. Dabei gab es sogar mehrere Anknüpfungspunkte: Atli war der Typ, mit dem Fabu in einer Bar Stress hatte. Also der, den der Barkeeper als seinen Chef bezeichnet hatte. Atli war auch der Typ, der den Spielern zu Anfang vor FabusWohnungstür begegnet war. Und schlussendlich war da noch die Erwähnung von Fabu selbst.

Als kleinen Trostpreis gewähren wir an dieser Stelle noch einen kleinen Einblick in unser Drehbuch:

Im Technikerviertel gibt es eine spezielle Sektion die für die Überwachung der Überlebenssysteme der Enki und damit natürlich auch des Schwerkraftreaktors zuständig ist. Hier sitzen diverse Techniker an diversen Monitoren und es ertönen diverse Geräusche. Auch Herr Fabu arbeitet hier. In einem Extrabüro arbeitet der Chef der Abteilung Atli Hallgerdsson.

Er ist ein unsympathisches linientreues Arschloch und koordiniert alle Arbeiten an lebenserhaltenden Systemen, also Sauerstoffversorgnung, Temperatur, Gravitation etc. Aufgrund der hohen Verantwortung versteht er keinen Spaß und hat auch kein Verständnis, wenn Mitarbeiter über ihren Verantwortungsbereich hinaus herumschnüffeln. Außerdem hält er Fabus psychische Probleme für Hirngespinste.

Herr Fabu hat Atli schon seit einiger Zeit mit seinen wahnsinnigen Verschwörungstheorien belabert und ist angeblich sogar schon einmal in dessen Büro eingedrungen, um Geräte zu stehlen.

Schon im Gespräch stellt sich heraus, das Atli offensichtlich ein sehr cholerischer Mensch ist. Damit geht er aber offen um und besucht aus diesem Grund regelmäßig die Chillout-Lounge Zolobar. Am Abend von Fabus Tod hat dieser ihn in der Lounge blöd von der Seite angemacht und ihn mit seinen Verschwörungstheorien belästigt. Es kam daraufhin zu einem Handgemenge und Atli hat Herr Fabu ein blaues Auge verpasst. Danach sind die beiden kurz nacheinander aus der Bar gestürmt und wurden nicht mehr gesehen.

Das sind nur zwei kleine Details, die ich schnell mit euch teilen wollte. Ansonsten sammeln wir grade noch Eindrücke und wären auch an eurem Feedback interessiert. Gerne hier in die Kommentare oder an feedback(at)radiorollenspiel(.)de.